{"id":1181,"date":"2021-06-23T19:57:18","date_gmt":"2021-06-23T17:57:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/?page_id=1181"},"modified":"2021-06-25T20:56:53","modified_gmt":"2021-06-25T18:56:53","slug":"ausbildung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hebammen.bz.it\/index.php\/ausbildung\/","title":{"rendered":"Ausbildung"},"content":{"rendered":"\n\n\n<h1>Studiengang f\u00fcr Hebammen<\/h1>\n<p>Der Hebammenberuf umfasst die eigenverantwortliche Betreuung und die Beratung der Schwangeren, Geb\u00e4renden und der W\u00f6chnerin. Die Betreuung und Unterst\u00fctzung von Frauen in all ihren Lebensphasen (von der Geburt bis zum Klimakterium) erfordert neben dem Interesse f\u00fcr geburtshilfliche und frauenspezifische Fragen auch eine ausgepr\u00e4gte Sozialkompetenz. Hebammen arbeiten selbst\u00e4ndig und in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen des Gesundheitssystems.<\/p>\n<h1>Berufsbild<\/h1>\n<p>Laut Berufsbild (Ministerialdekret 740\/94) besitzt die Hebamme (weibliche und m\u00e4nnliche Berufsbezeichnung) das Laureatsdiplom und ist im Berufsalbum des Hebammenkollegiums eingetragen. Sie ist jene Fachkraft des Gesundheitswesens, welche die eigenverantwortliche Betreuung und die Beratung der Schwangeren, Geb\u00e4renden und der W\u00f6chnerin \u00fcbernimmt. Zu den Hauptt\u00e4tigkeiten der Hebamme geh\u00f6ren folglich die Betreuung der physiologischen Schwangerschaft, der physiologischen Geburt und des physiologischen Wochenbetts sowie die Versorgung und Betreuung des physiologischen Neugeborenen.<br \/>Weitere Zust\u00e4ndigkeitsbereiche sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Gesundheits- und Sexualerziehung in den Familien sowie in der Gemeinschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p>Psychoprophylaktische Geburtsvorbereitung und Vorbereitung auf die Elternschaft;<\/p>\n<ul>\n<li>Vorbereitung und Betreuung\/Mitarbeit bei gyn\u00e4kologischen Eingriffen;<\/li>\n<li>Vorbeugung und Erkennung gyn\u00e4kologischer Tumorerkrankungen;<\/li>\n<li>Die Schwangerenvorsorge, die Beratung der Mutter und Versorgung des physiologischen Neugeborenen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung der Berufsethik arbeitet sie selbst\u00e4ndig und in Zusammenarbeit mit anderen Berufsbildern des Gesundheitssystems.<\/p>\n<p>Die Hebamme leistet ihren Beitrag bei der Ausbildung des Hilfspersonals und ist an der Fortbildung der Hebammen direkt beteiligt.<\/p>\n<p>Bei Verdacht oder Auftreten von regelwidrigen oder Gefahr drohenden Zust\u00e4nden f\u00fcr die Frau und\/oder das Neugeborene muss sie einen Arzt\/\u00c4rztin hinzuziehen und evtl. entsprechenden Notbehandlungsma\u00dfnahmen bis zu seinem Eintreffen durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Hebamme \u00fcbt ihre T\u00e4tigkeit als Angestellte oder freiberuflich in \u00f6ffentlichen und privaten Strukturen des Gesundheitsdienstes aus. Wir finden sie\/ihn in Universit\u00e4tskliniken, \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4usern, privaten Kuranstalten, Geburtsh\u00e4usern, Territorialdiensten und gyn\u00e4kologisch \u2013 geburtshilfliche Ambulanz<\/p>\n<p>Mit Ministerialdekret des Gesundheitsministers wird die st\u00e4ndige Weiterbildung der Hebammen, in Bezug auf die spezifischen Bed\u00fcrfnisse des nationalen Gesundheitsdienstes geregelt.<\/p>\n<p>Das Universit\u00e4tsdiplom der Hebamme, erlangt im Sinne des Art. 6, Absatz 3, der Gesetzesverordnung 30.12.1992 n. 502 (und darauf folgende \u00c4nderungen), bef\u00e4higt zur Berufsaus\u00fcbung, nach Eintragung in das Berufsalbum des entsprechenden Kollegiums der Hebammen.<\/p>\n<h1>Berufliche Perspektiven<\/h1>\n<p>Die Hebamme \u00fcbt ihre T\u00e4tigkeit als Angestellte oder freiberuflich in \u00f6ffentlichen und privaten Strukturen des Gesundheitsdienstes aus: in Universit\u00e4tskliniken, \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4usern, privaten Kuranstalten, Geburtsh\u00e4usern, Territorialdiensten und im gyn\u00e4kologisch \u2013 geburtshilflichem Ambulatorium<\/p>\n<h1>Ziele der Ausbildung<\/h1>\n<p>Die Studierenden erwerben an der Claudiana fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten zur eigenst\u00e4ndigen, eigenverantwortlichen und prozessorientierten Bew\u00e4ltigung der fachspezifischen Aufgaben. Ziel der Ausbildung ist die Entwicklung von pers\u00f6nlichen Eigenschaften und F\u00e4higkeiten, die der Umsetzung des Betreuungs- und Beziehungsprozesses, sowie der Formulierung von kritischen Forschungsfragen und zur selbst\u00e4ndigen Bewertung von komplexen praktischen Situationen dienen. Die Implementierung von evidenzbasiertem Handeln in fachspezifische Aufgabenbereiche ist unabdingbar.\u00a0 Allgemeine Lernziele:<\/p>\n<ul>\n<li>die gesundheitlichen Probleme der Frau innerhalb ihres biologisch-sexuellen Zyklus analysieren, die Antworten der Gesundheitsdienste und der sozialen Dienste auf die Hauptbed\u00fcrfnisse der Frau, des Neugeborenen, des Paares und der Gemeinschaft analysieren;<\/li>\n<li>die notwendigen Kenntnisse, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der biologischen Ph\u00e4nomene, der Hauptmechanismen der Organfunktionen und der Vorg\u00e4nge in\u00a0 den verschiedenen Apparate, und spezifisch die Physiologie der Humanreproduktion und der embryonalen Entwicklung, erwerben;<\/li>\n<li>die Grundlagen, der an die verschiedenen klinischen Situationen, wie die schwangerschaftsbedingten Erkrankungen und die Erkrankungen w\u00e4hrend der Schwangerschaft, angewandten Ph\u00e4nomene der Physiopathologie, auch in Bezug auf die diagnostischen Parameter zu verstehen;<\/li>\n<li>die geburtshilflich -gyn\u00e4kologischen Betreuungsbed\u00fcrfnisse der Frau\/des Paars\/der Gemeinschaft erkennen und entsprechende spezifische Betreuungsziele nach dem Priorit\u00e4tenprinzip, stecken;<\/li>\n<li>sich die notwendigen Kenntnisse zur Erkennung von pathologisch oder potenziell pathologischen Situationen aneignen und die dementsprechend f\u00f6rderlichen Notfallma\u00dfnahmen, durch die Anwendung von Hilfsmitteln, die er\/sie zur Verf\u00fcgung hat und f\u00fcr die er\/sie die gen\u00fcgende Kompetenz erworben hat, durchf\u00fchren;<\/li>\n<li>durch die theoretische, praktische Ausbildung und durch das gef\u00fchrte Praktikum, Methoden und Inhalte beherrschen, die charakteristisch f\u00fcr den Hebammenberuf sind. Daf\u00fcr wird er\/sie von eigens zugeteilten Tutoren\/inne innerhalb akkreditierter Strukturen des Nationalen Gesundheitssystems begleitet.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Praktikum<\/h1>\n<p>W\u00e4hrend der praktischen Ausbildung erfolgt die Vermittlung von fachlich- wissenschaftlichen Grundlagen, von theoretisch-praktischen Zusammenh\u00e4ngen sowie die \u00dcbung von praktischen Kenntnissen und Kompetenzen, bei der direkten T\u00e4tigkeit an der Frau in all ihren Lebensphasen, am Neugeborenen, am Kleinkind, an der Familie und mit der Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Die Studierenden sind w\u00e4hrend der gesamten Praktikumszeit von den hauptberuflich vor Ort t\u00e4tigen Fachpersonen (Praktikumsreferenten\/innen), sowie von nebenberuflich Lehrenden Hebammen und \u00c4rzten\/innen des Studienganges betreut. Die Zusammenarbeit zwischen Praktikumsreferenten\/innen und Studiengangsleiter\/in ist konstant und nimmt einen sehr hohen Stellenwert bei der gemeinsamen Definition der praktischen Ausbildungsziele und der Zwischen- und Endbewertung der praktischen Ausbildung jedes einzelnen Studierenden, ein.<\/p>\n<p>Um weitere Informationen zu erhalten klicken Sie <a href=\"https:\/\/www.claudiana.bz.it\/studiengaenge\/hebammen.asp\">hier<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1181","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1181"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1539,"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1181\/revisions\/1539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ostetriche.bz.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}